20 Gedanken zu „AB-Blogs: Sowas gibt’s auch?

  1. SB sagt:

    Entschieden ein größtenteils bizarrer Link – bringt kaum weiter, Ihr Buch und andere gelassenere Einlassungen sind hilfreicher!

    • Maja Roedenbeck sagt:

      Hi SB, vielen Dank für das Lob zum Buch! Über den Inhalt des Links kann sich jeder selber eine Meinung machen, aber Blogs nehmen in der heutigen Medienwelt einen großen Stellenwert ein, und darum ist es gut, dass das Thema Absolute Beginners auch über dieses Medium an die Öffentlichkeit gebracht wird, finde ich. Bin immer dankbar für Linktipps zu den erwähnten „gelasseneren Einlassungen“! LG, Maja

      • Luisa sagt:

        Hi, ich habe die meisten Beiträge des Blogs gelesen und bin ziemlich entsetzt – es geht nicht darum, ABs dabei zu helfen, eine echte Beziehung anzubahnen, sondern nur darum, ihnen Strategien aus der Pick-up-Szene zu vermitteln, damit sie endlich an Sex kommen. Zitat: „Beziehung ist Sex. Mehr als Sex kommt da nicht. Und wenn du eine Frau wirklich aus tiefstem Herzen über alles liebst, dann wird sie dich schneller verlassen, als du ‚Ich liebe dich‘ sagen kannst.“; http://derlangewegzumerstenmal.wordpress.com/2014/03/31/noch-ein-flirtratgeber-braucht-es-das-wirklich). Das finde ich nicht nur „bizarr“, sondern denke auch, dass es dem Geist Ihres Buches (das ja nicht umsonst den schönen Untertitel „Wenn die Liebe auf sich warten lässt“) widerspricht. Außerdem wird ein Bild von Frauen und ihren Erwartungen an Männer gezeichnet, das für männliche ABs sicherlich nicht sehr ermutigend (und für Frauen zudem beleidigend) ist. Insofern finde ich es sehr schade, diesen Link in Ihrem ansonsten tollen Blog zu finden…

        • Maja Roedenbeck sagt:

          Hi Luisa, danke für deine Meinung! Ich zähle hier alle Links zum Thema Absolute Beginners auf, über die ich stolpere, auch z.B. Artikel aus der Bildzeitung, obwohl sie schlecht geschrieben sind, einfach um ein möglichst komplettes Bild davon zu zeichnen, wie das Thema in der Öffentlichkeit dargestellt und wahrgenommen wird. Wie wär’s, wenn du einen eigenen AB-Blog mit besserem Inhalt gründest? So einen würde ich gerne mal lesen. Etwas Konstruktives, Tiefgründiges, wo das Thema aus immer neuen Perspektiven aufgearbeitet wird, wo die Veränderungen in der Stimmung der Bevölkerung beschrieben werden, usw. LG, Maja

      • Dirk DLW sagt:

        @Luisa
        Hilfe, da spricht jemand über Sex! Über Sex, und wie man(n) ihn bekommen kann, wenn es nicht „ganz von alleine“ klappt. Pfui, sowas sollte man verbieten! Warum kann der nicht einfach still vor sich hinleiden?

        Jetzt mal ernsthaft: Mein Blog ist ein Ratgeber für Männer. Männer sprechen eine andere Sprache als Frauen, vor allem wenn sie unter sich sind. Männer sprechen oft direkter, drastischer, weniger feinfühlig. Sie sind deshalb aber keine schlechteren Menschen und wollen damit niemanden verletzen. Natürlich hätte ich mich auch verstellen und mein Lied im süßen Frauenton singen können. Das hätte mir aber keinen Spaß gemacht und wäre außerdem für meine Zielgruppe schlechteter verständlich. Ich hatte jedenfalls oft das Problem, dass Ratschläge von Frauen falsch oder gar nicht bei mir angekommen sind, auch wenn sie im Nachhinein betrachtet nicht mal so verkehrt waren.

        Inhaltlich sehe ich mich gar nicht so weit entfernt von Maja. Z.B. findest du die von dir monierte Warnung vor einer Überpriorisierung von Liebe / Verliebtheit / Idealisierung des Partners und vor einer Unterpriorisierung von Sex in etwas anderem Gewand auch bei Maja:
        Sammele erste Sexerfahrungen ruhig mit Menschen, die für eine Beziehung nicht infrage kommen
        Verabschiede dich von der Idealvorstellung eines Traumpartners!

        Ich kann mich Majas Empfehlung, selbst einen besseren AB-Blog zu schreiben, nur anschließen. Es gibt ja recht wenig zum Thema, und der Großteil davon ist von und für Männer. Ein Ratgeber aus weiblicher Sicht wäre eine echte Marktlücke! Aber auch einen männlichen Blog würde ich begrüßen. Es ist immer gut, mehrere Meinungen zu einem Thema zu lesen!

        @Maja
        Find ich cool, dass du meinen Blog trotz kontroversen Inhalts verlinkt hast! Mir gefällt deine Haltung, zunächst mal alles zu sammeln. Wenn ich noch etwas zum Thema finde, was noch nicht in deiner Sammlung ist, geb ich dir Bescheid.

        • Maja Roedenbeck sagt:

          Hi Dirk, danke für dein ausführliches Feedback! Ich war im Urlaub und konnte es darum erst jetzt freischalten. Mit dem Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Ton hast du sicher Recht. Diese Missverständnisse passieren auch „Normalos“. Ich erlebe es auch, dass ich etwas „durch die Blume“ zu einem Mann sage und meine, der müsste das jetzt verstanden haben, was ich mir von ihm wünsche, aber meistens hat er es nicht verstanden oder falsch verstanden oder nicht mal kapiert, dass da überhaupt ne wichtige Information in meinem Gesäusel versteckt war. Ich versuche, mich darin zu üben, klare Worte zu sprechen. Ist nicht immer einfach. Manches will man eben nicht direkt sagen, weil es plump wirkt oder die Romantik zerstört oder sonstwas, aber am Ende sind es doch meist die klaren Worte, die zum Erfolg führen! LG und viel Freude weiterhin beim Schreiben deines Blogs, Maja

    • Maja Roedenbeck sagt:

      Hi „grau“, in „Und wer küsst mich?“ gehe ich ab S. 154 auf das Outing ein, ob es von ABs und Experten für sinnvoll gehalten wird oder nicht – es gibt natürlich Unterschiede zwischen dem Outing im Familien- und Freundeskreis oder in der großen Öffentlichkeit z.B. in den Medien. Die aktuelle Studie „Männliche Absolute Beginner“ zeigt, dass die Dame, die dort als „Lockvogel“ an einem Experiment mit ABs, erfahrenen Singles und verpartnerten Männern teilnahm, die ABs ziemlich treffsicher identifizieren konnte. LG, Maja

      • Paride sagt:

        Für die Frage nach dem Marktwert auf dem Beziehungsmarkt gilt sicher dasselbe wie für negative Merkmale, die optisch sichtbar sind. (SSV-)Narben, die sicher viele ABs haben, zeigt doch auch keiner offen.
        Aus eigener Erfahrung von meinen einzigen Date weiß ich dass derartige Fragen so überfallartig, ansatzlos, schnell und aus Winkeln kommen , die sieht man gar, ehe sie voll einschlagen.

  2. Maja Roedenbeck Schäfer sagt:

    Danke für die „Blog-Rezension“, Paride! Und ich freue mich, dass du positive Veränderungen an dir bemerkst durch die Tipps im Blog. Du könntest ja selber einen Blog über deine Erfahrungen mit deinen Verhaltensänderungen schreiben! LG, Maja

  3. Paride sagt:

    Den Blog finde ich super. Er ist keineswegs skuril oder bizarr und auch sehr hilfreich. Der Blog zeigt einfach die typisch männliche Sicht auf die Dinge. Dem Blog-Betreiber Dirk DWL gelingen zwei Dinge: er gibt eine Gesamtübersicht über das menschliche Sexualverhalten und in dieser Gesamtübersicht unterscheidet er klar zwischen Sexualverhalten und sonstigem (eventuell auch mittelbar sexuellem) Verhalten, das den Regeln, die für das Sexualverhalten gelten, gerade nicht unterliegt. DirkDWL ist es, glaube ich, total egal, wie ABler im menschlichen Verhaltensreportire agieren. ABler, die zwischen Sexual- und sonstigem Verhalten scharf trennen, können sich aber daraus klare Handlungsanweisungen herleiten und ihr Leben danach ausrichten.

    Der Blog bringt eigentlich nur Binsenwahrheiten zum menschlichen Sexualverhalten, beschreibt diese aber sehr präzise und stellt diese in ein schlüssiges Gesamtbild zusammen. Das ist für mich ein großes Verdienst des Blogs.
    Der Blog beleidigt Frauen nicht. Frauen sind so wie sie sind. Es ist nur sinnvoll, dass eine Frau, die 9 Monate in Schwangerschaft und 18 Jahre in Aufzucht eines Kindes investiert, genau schaut, für was sie das macht. So verstehe ich auch Dirk DWL in dem Blog.
    Männer sind auch so wie sie sind. Sie müssen die eigene Konkurrenz und den Widerstand der Frauen überwinden.

    Männliche ABler haben [nicht im Blog, aber nach der Wahrnehmung von ABlern] eine Besonderheit. ABler sind allerschlechteste Qualität. Sie dürfen deswegen kein sexuelles Verhalten nach außen zeigen, sie sind quasi nach außen hin kastriert. Diese Absolutheit (oder Generalisierung, wie es glaube ich in der Psychologie heißt) zeichnet und bezeichnet ja den Absolute Beginner und unterscheidet ihn vom sogenannten „Normalo“ (wirklich totaler bescheuerter Begriff), dem es oft, vielleicht auch fast immer, aber halt nicht für immer und überall verboten ist, sexuell zu agieren und sein Glück zu versuchen. Die AB-Eigenschaft ist (zumindest für den ABler) die Folge einer miserablen Qualität, nicht der Ursprung.
    Dieses Weltbild hat für alle Vorteile. Der ABler hat es bequem und braucht sich um das Thema nicht mehr zu kümmern, weil er mit der Erklärung, dass er totaler Schrott ist, eine beständig gültige Verhaltenserklärung und Verhaltensanweisung gefunden hat und sich Mühen und Enttäuschungen erspart. Frauen bleiben Annäherungsversuche von genetischem Schrott erspart.

    Dirk DLW spricht nun einen Punkt für mich sehr deutlich an und darum finde ich diesen Blog so toll. Ein Problem wird das Ganze nämlich, glaube ich, wenn die ABler nicht trennen und nicht nur ihren Sexualtrieb verstecken, sondern auch andere Teile ihrer Männlichkeit unterdrücken und in ihrer Gänze Jammerlappen werden. Sie verpacken quasi ihre miserable Qualität in eine Klarsichttüte gut sichtbar für alle und nerven damit andere Menschen.
    Und genau hier wird dann der große Unterschied gemacht. Aus dem Blog habe ich gelernt, dass es okay ist, seine Männlichkeit zu leben, solange [das steht jetzt so nicht im Blog, aber ist für den ABler logisch] man nicht sexuell agiert. Es ist okay, dass wir unsere miserable Qualität in eine undurchsichtige Tüte zu stecken. Ich darf versuchen, mich gut zu kleiden, ich darf zum BJJ und MMA gehen und ich darf (was ich bis jetzt nie gemacht habe) mich aufrecht halten und die Schultern locker hängen lassen (was ich durch den Sport auch ganz gut kann). Ich darf Distanz wahren, weil ich eh keinen Kontakt mit den meisten Menschen möchte. Mit kann es egal sein, was die Menschen denken.
    Was natürlich nicht okay ist, wenn der ABler versucht, die Frauen über seine miserable Qualität zu täuschen, und die Frau in die Tüte greift und die reinste Scheiße an den Fingern hat. Aber weder scheinen mir diese PUA-Tipps (oder wie immer die heißen) irgendwelche magischen Tricks zu sein, mit denen man Frauen täuschen könnte. Es ist einfach eine Beschreibung und damit Anleitung für die Rollen im menschlichen Balzverhalten. Außerdem würde keiner der 5 ABler, die ich kenne, sich je einer Frau in sexueller Absicht nähern. Zudem erkennen Frauen, nach meinem Eindruck ABler bzw. Schrott-Männer ziemlich schnell. Man kann seine Gefühle leider nicht immer kontrollieren und Versagen ist leider menschlich. Liebe besiegt halt alles, wie irgendein Dichter mal gesagt hat. Aber eine solche Regelüberschreitung wird ja immer gleich mit abschreckender Wirkung für die Zukunft abgestraft.

    Ich stimme DirkDWL auch zu hinsichtlich seiner These zu, dass den Sexualtrieb verringernde Antidepressiva nicht genommen werden sollten. Denn auch wenn der Sexualtrieb des ABlers nicht nach außen dringen darf, so ist er für alle Männer im Innern doch ein wichtiger Motivator. Vieles was uns antreibt, machen wir doch, um bessere Chancen bei den Frauen zu haben. Der ABler darf es halt nie probieren bei einer Frau. Das ist der einzige Unterschied.

    Die Gesellschaft hat auch Vorteile. Ich kann sozialer agieren. Auch die Damenwelt hat Vorteile, wenn ich einer Oma, die aus eigener Unvernunft viel zu viel eingekauft hat, und nicht mal mehr die Einkaufstasche vom Boden hochbekommt, den Einkauf trage. Das hätte ich mich früher nicht getraut. Jetzt ist mir das egal.

    Also zusammengefasst, finde ich den Blog wirklich super, sehr hilfreich und überhaupt nicht skuril oder bizarr und es ist toll, dass Maja diesen Blog verlinkt hat.

    • Paride sagt:

      Wo das Faktische zum Regulativen wird, löst sich jeder Widerspruch zwischen Ist und Soll auf. Das lückenlose Weltbild sollte ich mir patentieren lassen.

      • Max Mustermann sagt:

        Aus der Rezension von „Paride“ spricht zum Teil der pure Selbsthass. Bei Formulierungen wie „miserable Qualität“, „reinste Scheiße“ und „genetischer Schrott“ ist es nicht mehr weit bis zum „lebensunwerten Leben“, „Untermenschen“, „Volksschädling“ und weiteren wahnwitzigen Anflügen von „Rassenhygiene“.

  4. Max Mustermann sagt:

    Meiner Meinung sollte man versuchen, eine Gelassenheit zu entwickeln.
    Auch ich hatte diesbezüglich eine sehr schwierige Zeit, als dieses Problem kurz vor meinem dreißigsten Geburtstag akut geworden war.
    Indem ich mich intensiv damit beschäftigte, kann ich nun entspannter damit umgehen, um der Selbstzerfleischung zu entgehen. Äußerst schwierig, ich weiß, aber alternativlos. Man muss sich eingestehen, für bestimmte Lebensweisen nicht geeignet zu sein.
    In einem Kommentar zu einem anderen Beitrag hier in diesem Blog habe ich ein Zitat aus Marlen Haushofers Tagebuch angeführt:

    „Mach Dir keine Sorgen – alles wird vergebens gewesen sein – wie bei allen Menschen vor Dir.
    Eine völlig normale Geschichte.“

    Das ist meine Lebensphilosophie geworden. Die allermeisten Menschen, die je gelebt haben, sind spätestens nach einigen Jahrzehnten in völlige Vergessenheit geraten. Ein Beispiel: Wer kennt denn noch die Vornamen seiner Urgroßeltern?

  5. Tollpatsch sagt:

    Ich bin gestern das erste Mal über den Begriff „Absolute Beginner“ gestolpert und habe mir seitdem sehr viele Gedanken darüber gemacht.

    Ich weiß nicht, ob ich dazu gehöre oder nicht. Es gibt Charakteristika, mit denen ich mich identifizieren kann, aber auch welche, die ich bei mir selbst nicht finden kann. Allein das spricht schon für eine Vielfalt an Erscheinungsformen und damit auch für die Gefahr in Schubladen zu denken. Sowohl bei Menschen, die „absolute Beginner“ sind, als auch bei Menschen, die einem solchen gegenüber stehen.

    Spontan sehe ich das größte Problem irgendwie mehr in dem Begriff „Absolute Beginner“. Meiner Meinung nach ist der Begriff genauso oberflächlich und bewertend wie „Behinderte“ statt „Menschen mit Beeinträchtigung“. Diese Debatte wird spätestens dann relevant, wenn es darum geht, eine gemeinsame Sprache zu finden. Über das Problem zu sprechen oder sich letztlich mit dem Problem zu identifizieren. Zugespitzt gesagt: Wer möchte sich gerne eingestehen, dass er ein „absoluter Beginner“ ist? Ich bezweifele auch, dass eine solche Bezeichnung dazu beiträgt, dass die Betroffenen von ihren Gegenübern respektiert oder überhaupt ernst genommen werden. Oder generell, dass man SICH SELBST ernst nimmt.

    Ich finde, dass „Absolute Beginner“ außerdem ein falsches Bild erzeugt, wenn man sich den Hintergrund anschaut. Betroffene Menschen, davon gehe ich aus, haben eine sehr lange und intensive Leidensgeschichte hinter sich. Sie haben sich viele Gedanken gemacht, haben vielleicht sogar recherchiert und waren (vielleicht je nach Geschlecht) mit sich und den persönlichen Gedanken alleine. „Absolute Beginner“ (und ich benutze den Begriff nur aus Mangel an Alternativen) haben dadurch eine völlig andere Perspektive auf Liebe, Sex und Intimität. Ist die denn jetzt schlechter als die Perspektive von Leuten mit Erfahrung? Gibt es keine Möglichkeit, das in irgendeiner Form zu würdigen?

    Ich denke einfach, dass es den Betroffenen nicht gerecht wird, sie als „absolute Beginner“ abzustempeln und als Looser darstellen, denn kein anderes Bild erzeugt eine solche Bezeichnung in meinen Augen. Solche Menschen können genau wie andere auf ein breites Spektrum an Erfahrungen und Wissen zurückblicken, es sind nur nicht immer diejenigen, die von Erfolg gekrönt sind oder dem Zielzustand nahe kommen. Etwas platt ausgedrückt: Das theoretische Wissen einer 30-jährigen, aber das praktische Wissen einer 13-jährigen. „Absolute Beginner“ steht doch eigentlich mehr oder weniger für „nicht erlebt“ und nicht für „hat nichts kapiert“.

    Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass jemand mit mehr Hintergrundwissen und Erfahrung, anfängt nach einem Begriff zu suchen, der die Problematik zwar nicht unter den Tisch fallen lässt, aber den Betroffenen gleichzeitig auch nicht das Gefühl gibt, die größten Verlierer zu sein. Es wird oft darauf hingewiesen, dass es solchen Menschen an Selbstwertgefühl bzw Selbstbewusstsein fehlt. Der Begriff „Absolute Beginner“ vergrößert diesen Mangel einfach nur.

    • Maja Roedenbeck Schäfer sagt:

      Hallo Tollpatsch, das ist ja ein lustiger Username 😉 Deine Gedanken zu dem Begriff „Absolute Beginners“ sind sehr spannend. In meinem Buch erzählt „Lion“, Erfinder des Begriffs, was er sich dabei gedacht hat. Er ist selbst AB und hat durch die Prägung des Begriffs zumindest eins erreicht: Ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen, den Betroffenen gezeigt: Ihr seid nicht alleine mit eurer Situation, es gibt da eine Gruppe, zu der ihr gehört und mit der ihr euch austauschen könnt. Für viele Betroffene ist das extrem hilfreich. Aber das heißt natürlich nicht, dass man nicht Jahrzehnte später nochmal darüber nachdenken und einen neuen Begriff finden kann. Über Vorschläge hier im Blog freue ich mich! LG, Maja

      • Max Mustermann sagt:

        Das Wissen, „nicht alleine“ zu sein, hilft einem als Betroffenen nicht weiter, denn das versteht sich ohnehin von selbst. Im Gegenteil, man wird im Austausch mit anderen erst so richtig frustriert, wenn man deren Geschichten in einschlägigen Internetforen liest, im Bewusstsein: „Schlimmer geht immer!“
        Jeder geht seinen einsamen Weg.

        • Maja Roedenbeck Schäfer sagt:

          Hallo Max, das haben mir andere Betroffene anders geschildert, aber wenn du es so empfindest, ist das natürlich auch eine Möglichkeit. Es tut mir leid, wenn dich die Geschichten der anderen frustrieren. Viele Grüße, Maja

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